31 Mai

Zwei nützliche Web 2.0 Dienste für verteiltes Arbeiten in Gruppen

Für die Arbeit in Projektgruppen gibt
es massenhaft Software. Viele Programme erschlagen den Benutzer mit
ihren Funktionen. Andere, wie der »Colalbrate Server« von
Microsoft, ärgern mit Inkompatibilität und fehlenden offenen
Schnittstellen. Dropbox und Doodle sind 2 einfache Webdienste, die
Projektsoftware häufig überflüssig machen.

Doodle

Sobald mehr als 2 Personen einen Termin
vereinbaren wollen, wird es kompliziert. Der gewitzte Projektmanager
stellt daher immer mehrere Termine zur Disposition und hofft auf
einen Termin an dem Alle können. Genau das macht Doodle (www.doodle.com). Der
Projektmanager erstellt eine Terminauswahl oder eine Umfrage und
schickt den Teilnehmern einen Link per E-mail.

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Dropbox

Der zweite Kandidat ist Dropbox (www.getdropbox.com).
Dropbox bietet eine einfache Schnittstelle für den Austausch von
Dokumenten. Der Projektmanager erstellt einen Account und lädt die
Dateien in einen Ordner hoch. Dann klickt er einfach auf „Share
Folder“ und trägt die Mailadressen der übrigen Projektteilnehmer
ein.

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Dropbox lässt sich dank Ajax gut über den Webbrowser bedienen.
Alternativ gibt es ein kleines Programm für Windows, Linux und Mac,
das im „Eigene Dateien“- bzw. „Home“-Verzeichnis einen Ordner
namens Dropbox anlegt. Dieser Ordner synchronisiert automatisch mit
dem Ordner im Internet. Bis zu 2 GB Platz bietet die kostenlose Box.

Fazit

Beide Dienste zeigen eindeutig worauf es wirklich ankommt. Das
Prinzip KISS »Keep it Simple and Stupid« (mache es idiotensicher)
gilt nicht nur für die Bedienung, sondern auch für den
Anmeldevorgang. Eine Mailadresse und ein Passwort reichen. Weder bei
Dropbox noch bei Doodle wird man nach Adresse, Geschlecht,
Geburtsdatum usw. gefragt.

Dropbox ist übrigens auch klasse für Menschen, die mit einem
Laptop unterwegs sind. Durch die automatische Synchronisation der
Ordner entfällt häufig das Hantieren mit dem USB-Stick.